Woermann-Turm: Der virtuelle Wald und die variable Geometrie

Woermann-Turm - spektakuläre Froschperspektive

Serie: Avantgardistische Konstruktionen

Meisterwerke der Architektur und des Ingenieurbaus: #23 Woermann-Turm: Las Palmas de Gran Canaria

Wie lässt sich ein 60 Meter hohes Gebäude wie eine sich bewegende, anthropomorphe Skulptur gestalten, ohne seine Standsicherheit zu gefährden?


Gelegen auf der Guanarteme-Landenge, jener markanten Landzunge, die die Halbinsel von Gran Canaria con la Isleta verbindet, erhebt sich der Woermann-Turm als ein Leuchtturm der zeitgenössischen Architektur. Was in der Vergangenheit eine Landzunge aus Dünen und Sand war, ist heute Schauplatz einer ingenieurtechnischen Meisterleistung, bei der der Dekonstruktivismus von einer rein ästhetischen Absicht zu einer echten tragwerkstechnischen Herausforderung wird. Dieser Beitrag analysiert im Detail, wie die Architekten Ábalos & Herreros zusammen mit der wegweisenden Ingenieurkompetenz von BOMA einen „virtuellen Wald“ realisierten, der die Skyline von Las Palmas neu definiert.

Der Turm entspringt nicht einem Formwillen, sondern einem Landschaftswillen. Wir wollten einen „virtuellen Wald“ errichten, der zwischen dem Meer und der Stadt vermittelt. — Iñaki Ábalos und Juan Herreros


Querschnitt und technischer Aufriss des Woermann-Turms mit detaillierter Darstellung der Exzentrizität des zentralen Stahlbetonkerns und der Lastabtragung


Tragwerksgrundrisse aufeinanderfolgender Stockwerke des Woermann-Turms zur Veranschaulichung der variablen Geometrie und des Stützenversatzes durch die volumetrische Durchdringung



Die tragwerkstechnische Herausforderung: Der Kern als Rückgrat


Die herausragende Leistung der Tragwerksplanung von BOMA bestand darin, die formale Freiheit von Ábalos & Herreros zu ermöglichen, ohne auf massive Bauteile zurückzugreifen, die die Nutzfläche beeinträchtigt hätten.

Exzentrischer Kern: Es wurde ein zentraler Kern aus hochfestem Stahlbeton entworfen, der die vertikale Erschließung und die Versorgungsschächte konzentriert. Dieser Kern fungiert als steifer Mast, der neben den vertikalen Lasten auch die Torsionsmomente aufnimmt, die durch den Versatz der Geschossplatten entstehen.

Die Herausforderung beim Woermann-Turm bestand darin, die Exzentrizität zu beherrschen. Wenn ein Gebäude sich „bewegt“ oder sich neigt, verschiebt sich der Massenschwerpunkt, und der Betonkern muss nicht nur Druckkräfte aufnehmen, sondern auch Torsionsmomente kompensieren. — Robert Brufau (BOMA)


Woermann-Turm Detail Dachkonstruktion


Abfanggeometrie: Um den Effekt des geneigten „Torsos“ zu erzielen, fluchten die Stützen vertikal nicht durchgehend. In strategischen Geschossen wurden hochwertige, hohe Abfangträger (Überzüge/Unterzüge) eingesetzt, um lasterhöhende Beanspruchungen der versetzten Stützen in den Kern und die Fundamente abzuleiten, sodass der Turm gleichsam auf seiner Basis „tanzt“.

Weitere Ausgaben der Serie:

AUSGABE #01 | Burj Khalifa: Der Code des Windes
Analyse der Stepping-Technik und wie geometrische Variationen Windwirbel in 828 Metern Höhe bändigen.

AUSGABE #02 | CCTV Tower: Herausforderung im Vakuum
Untersuchung der ehrgeizigsten Auskragung (Cantilever) in Peking und des Stahlnetz-Tragwerks.

AUSGABE #03 | Taipei 101: Dynamisches Gleichgewicht
Der Riese, der Taifunen trotzt, dank seines ikonischen 660-Tonnen-Massendämpfers im Kern.

AUSGABE #09 | JK Bridge: Bruch der Symmetrie
Analyse von Alexandre Chans "skipping stone": Wie drei schräge Bögen Torsion und strukturelle Logik über dem Paranoá-See herausfordern.



Konstruktives Detail des Fassadenschnitts des Woermann-Turms mit Spezifikation des Elementfassadensystems (Unitized Curtain Wall) und der Deckenverankerung


Die Fassade: Steuerungshaut und digitale Kunst


Die Gebäudehülle des Woermann-Turms ist kein bloßer Abschluss, sondern ein hocheffizientes Sonnenschutzsystem und ein multilinguales ästhetisches Statement.

Intelligente Vorhangfassade: Zum Einsatz kommt ein Verbundsicherheitsglas-System mit hoher thermischer Leistungsfähigkeit. Die Innovation liegt in la Integration eines Brise-Soleil, das nicht als externes Bauteil hinzugefügt wurde, sondern fester Bestandteil der Fassadenmodulierung ist.

Die Oehlen-Schicht: In Zusammenarbeit mit dem Künstler Albert Oehlen wurden siebbedruckte Motive auf die Glasscheiben aufgebracht. Diese Motive brechen das Licht zur Reduzierung des Solareintrags und „entmaterialisieren“ gleichzeitig die Masse des Gebäudes, sodass es visuell mit dem Himmel y dem Meer von Las Palmas verschmilzt.

Mein Eingriff auf dem Fassadenglas ist keine Dekoration, sondern eine Informationsschicht, die die Wahrnehmung des Volumens verändert, um es mit dem kanarischen Himmel zu verschmelzen. — Albert Oehlen

Woermann-Turm Blick von der Promenade des Strandes Las Canteras


Nachhaltigkeit und Integration auf der Landenge


Das Projekt nutzt seine strategische Lage an der geografischen Verengung zwischen dem Strand Las Canteras und dem Puerto de la Luz, um das passive energetische Verhalten zu optimieren.

Wir suchten nach einer „anderen“ Schönheit, die nicht auf geometrischer Perfektion basiert, sondern auf dem Dialog mit dem Ort. Die Fassade ist keine bloße Außenhaut, sie ist ein Brise-Soleil, das mit dem Licht des Atlantiks vibriert. — Ábalos & Herreros
Woermann-Turm - Las Palmas de Gran Canaria, Querschnitt des Nutzungsprogramms des Gebäudes (Hybride Architektur)

Hybride Architektur: Durch die Kombination von Wohn-, Verwaltungs- und Kulturnutzung über einer öffentlichen Plaza fungiert das Gebäude als urbanes Mikro-Ökosystem, das Transportwege minimiert und sich an den europäischen Nachhaltigkeitszielen ausrichtet.

Venturi-Effekt und Querlüftung: Die Anordnung der Öffnungen und die Ausrichtung des Turms nutzen die stetigen Atlantikbrisen der Landenge, um die Querlüftung zu maximieren, was die Abhängigkeit von aktiven Klimatisierungssystemen drastisch reduziert.


Woermann-Turm urbane Ansicht


Der urbane Knotenpunkt: Öffentlicher Raum und Konnektivität


Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass dieser avantgardistische Turm nicht aggressiv im Stadtraum „landet“, sondern sich zurücknimmt, um Raum für die Bürger zu schaffen.

Die tropische Plaza: Das Pflaster aus portugiesischem Mosaik (Calçada Portuguesa) und die mittelhohe Vegetation schaffen ein schattiges Mikroklima. Dies ist ein prägnantes Beispiel für taktischen Urbanismus, bei dem das Erdgeschoss freigehalten wird, um als Fußgänger-Verbindungselement zwischen Hafen und Strand zu wirken.

Digitale Integration: Die Bewirtschaftung des gemischt genutzten hybriden Gebäudes (Bibliothek, Büros, Wohnungen) erfordert ein intelligentes Zugangs- und Flussmanagement, was den Woermann-Turm zu einem Vorläufer des Smart Buildings auf den Kanaren macht.


Woermann-Turm Blick vom Strand Las Canteras



Materialität und atlantische Resilienz


Eine bautechnische Analyse zum Schutz vor Korrosion und der salzhaltigen Atmosphäre der Landenge.

Hochfester Beton: Die Verwendung spezifischer Betonrezepturen zur Beständigkeit gegen die maritime Umgebung (Expositionsklasse IIIc / äquivalent zu XD/XS nach EN 206) ist essenziell, um sicherzustellen, dass das „Rückgrat“ des Bauwerks keine vorzeitige Karbonatisierung erfährt.


Woermann-Turm Fassadendetail


Photometrisches Kontrollglas: Die Siebdrucktechnik von Oehlen ist nicht nur Kunst; sie dient als physische Barriere gegen die Gischt und erleichtert die Wartung einer Vorhangfassade, die der ständigen Erosion durch den Nordostwind ausgesetzt ist.

Das Tragwerk darf kein starres Raster sein; es muss als Transfersystem agieren. Wir mussten wandartige Träger dimensionieren, damit die Stützen der ästhetischen Intention folgend „tanzen“ konnten. — Robert Brufau (BOMA)



Technische Grundrisszeichnung des Woermann-Turms mit Darstellung der Aufteilung des exzentrischen Erschließungskerns und der perimetrischen Stützenanordnung



Technische Daten: Die DNA des Projekts

Offizieller Name Plaza und Woermann-Turm
Architekten Ábalos & Herreros + Casariego-Guerra
Tragwerksplanung BOMA / BAC ECG (Brufau, Obiol y Moya)
TGA (Gebäudetechnik) PGI Group
Künstlerische Mitwirkung Albert Oehlen (Digitaler Siebdruck auf der Fassade)
Höhe / Geschosse 60 Meter / 17 Obergeschosse
Bruttogeschossfläche 25.967 m²
Stil / Typologie Dekonstruktivismus / Hybride Architektur
Standort Guanarteme-Landenge, Las Palmas de Gran Canaria, Spanien


Fußgängerperspektive von der öffentlichen Plaza des Woermann-Turms mit Fokus auf die urbane Integration und das Fassadendesign


Industriespezifikationen und Partner

OFFIZIELLES DATENBLATT
Fachbereich Partner / Offizieller Lieferant Ausführung und Baustellenbelieferung
Bauausführung und Rohbau Ferrovial Agromán Hauptbauunternehmen verantwortlich für die Realisierung des Komplexes, das Nachunternehmer-Management und die Ausführung des monolithischen Stahlbetontragwerks.
Spezialglas und Zwischenschichten Solutia / Eastman Lieferung der PVB-Verbundfolientechnologie für den konstruktiven Glasbau aus der Produktlinie Vanceva, essenziell für den UV-Filter und den Schallschutz der Vorhangfassade.
Technische Glasverarbeitung Cricursa Fortschrittliche Fertigung, Biegen und Vorspannen von über 2.000 m² Verbundsicherheitsglas-Elementen, die die künstlerischen Motive der Fassade integrieren.
Gebäudehüllensysteme Perfilería Modular Custom Entwicklung und Extrusion des exakt auf die Turmgeometrie abgestimmten modularen Elementfassadensystems nach Vorgaben des Architektenteams.
Konstruktiver Betonbau Maritimer Beton (Expositionsklasse IIIc) Rezeptur von hochfestem Beton mit spezifischen Zusatzmitteln zur Gewährleistung des Widerstands gegen aggressive Umweltbedingungen und chloridinduzierte Korrosion im maritimen Milieu.

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Blick auf die Guanarteme-Landenge von einem nahe gelegenen Hotel aus, wobei der Woermann-Turm alle städtischen Bewegungen an diesem Engpass absorbiert

Das Gebäude absorbiert die städtischen und klimatischen Spannungen an diesem engen Punkt der Stadt und fügt sich harmonisch in die umgebende Meereslandschaft ein.


Die Landenge als Leinwand: Wo Technik auf Identität trifft


Der Woermann-Turm ist nicht bloß ein weiteres High-Rise-Gebäude; er ist die architektonische Antwort auf eine topografische Gegebenheit. Am Engpass von Guanarteme gelegen, fungiert das Bauwerk als dynamisches Bindeglied, das zwei gegensätzliche maritime Realitäten durch eine Geometrie vereint, die trotz ihrer scheinbar fragilen Neigung ein Meisterwerk an Steifigkeit und technischer Kontrolle darstellt. Er liefert im Kern den Beweis, dass skulpturale Ikonenarchitektur zugleich den umgebenden Naturraum zutiefst respektieren kann.


Konzeptskizze und Massenmodell-Diagramm des Woermann-Turms zur Veranschaulichung der Blockdurchdringung und des geometrischen Geschossversatzes
Der Woermann-Turm soll die Hoffnungen, Wünsche und Visionen einer Gesellschaft verkörpern, die ihren Platz zwischen Natur und urbaner Entwicklung sucht. — Ábalos & Herreros

Auszeichnungen und Anerkennungen

  • 2005 | Internationaler Ideenwettbewerb: Erster Preis und Projektzuschlag für die städtebauliche Neuordnung der Landenge.
  • 2005 | SOLUTIA Design Award (Paris): Internationale Anerkennung für technologische Innovation und photometrische Steuerung der Fassade.
  • 2005 | MoMA-Ausstellung (New York): Ausgewähltes Projekt für die renommierte internationale Architekturschau "On-Site: New Architecture in Spain".
  • 2005 | Premio Manuel de Oraá y Arcocha: Architekturpreis der Kanarischen Inseln.
  • 2007 | Mies-van-der-Rohe-Preis: Nominiert und Finalist für den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur.
  • 2008 | FAD-Preise: Finalist in der Kategorie Architektur und Außenraumgestaltung.

Häufige Fragen (FAQ) zum Woermann-Turm von Ábalos & Herreros:

Warum wird dem Turm eine „anthropomorphe“ Gestalt zugeschrieben?
Weil sein Design an die Torsionsbewegung eines menschlichen Oberkörpers (Torso) angelehnt es. Durch den Verzicht auf eine starre vertikale Extrusion entsteht eine organische Bewegung, die sich optisch in die Landschaft hineinzulehnen scheint.

Welche Funktion erfüllt der künstlerische Siebdruck auf dem Fassadenglas tatsächlich?
Über den ästhetischen Entwurf von Albert Oehlen hinaus wirkt er als passiver Sonnenschutzfilter, der Blendung und den internen Wärmeeintrag reduziert, ohne den Panoramablick auf den Ozean oder den Tageslichteinfall zu beeinträchtigen.

Wie wirkt sich der Atlantikwind auf eine so asymmetrische Struktur aus?
Der aussteifende Stahlbetonkern von BOMA ist gezielt dimensioniert, um die beträchtlichen Horizontalkräfte und Torsionsmomente aufzunehmen, die durch die Windanströmung auf die versetzten Gebäudeflächen entstehen.

Was versteht man in diesem Kontext unter einem „wandartigen Träger“ (Jácena de gran canto)?
Es handelt sich um ein massives, hoch dimensioniertes Betonbauteil zur Lastabtragung. Es fängt die Lasten jener Stützen ab, die aus gestalterischen Gründen nicht bis zum Fundament durchlaufen, und leitet sie in tragfähige Gebäudebereiche um.

Warum ist die Platzierung auf der Landenge so bedeutend?
Geografisch bildet die Landenge einen natürlichen Engpass für Windströme und städtische Verkehrsachsen. Der Turm nutzt diese Lage für eine hocheffiziente natürliche Querlüftung und fungiert gleichzeitig als unübersehbarer visueller Orientierungspunkt zwischen den beiden Hafenbecken.


AECO Glossar für Architektur und Bauwesen | Woermann-Turm, Las Palmas

Volumetrische Durchdringung (Geometría Maclada): Das Ineinandergreifen eigenständiger geometrischer Baukörper zu einer monolithischen Einheit. Dieser plastische Versatz bricht das starre vertikale Prisma auf und erzeugt Auskragungen, die eine Verschiebung der statischen Achsen (Stützenversatz) erzwingen.

Exzentrischer Kern: Ein bezüglich des Gebäudeschwerpunkts asymmetrisch angeordneter vertikaler Stahlbetonkern. Er dient als primäres Aussteifungselement zur Aufnahme von Wind- und Horizontallasten sowie zur Unterbringung der vertikalen Erschließung.

Torsionsmoment: Torsions- oder Verdrehbeanspruchung des Tragwerks, hervorgerufen durch asymmetrische Windlasten auf die unregelmäßige Gebäudegeometrie. Dem wird durch die hohe Biegesteifigkeit und Torsionsinercia des zentralen Kerns entgegengewirkt.

Wandartiger Träger (Jácena de Gran Canto): Ein extrem hoher Biegeträger aus Beton, der als Transferbauteil fungiert. Er fängt die Lasten versetzter, nicht durchlaufender Stützen ab und leitet sie in den Kern ab.

Brise-Soleil: Bauteil zur passiven Reduzierung des solaren Wärmeeintrags. Beim Turm ist dieses Element direkt in die Rasterung der Vorhangfassade integriert, statt als separate, vorgehängte Struktur montiert zu werden.

Verbundsicherheitsglas (PVB): Funktionale Verglasung mit reißfesten Polyvinyl-Butyral-Zwischenschichten (Vanceva-Produktreihe). Gewährleistet konstruktive Sicherheit bei Glasbruch, hohe Schallschutzeigenschaften gegen Hafenlärm sowie effektiven UV-Schutz.

Photometrische Steuerung: Eine Methode mit keramischem Einbrenndruck (die künstlerische Serigrafie von Albert Oehlen), die wie passive Pixel wirkt. Sie reduziert den Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und schützt das Glas vor maritimer Erosion.

Expositionsklasse IIIc (maritimer Beton): Spezifische Betonrezeptur mit hohem Sulfatwiderstand, geringem Wasserzementwert y Betondeckung, um dem Eindringen von Chloriden sowie einer frühzeitigen Karbonatisierung an der Küste vorzubeugen.

Venturi-Effekt: Strömungsphysikalisches Phänomen, bei dem sich die Fließgeschwindigkeit von Fluiden an Engstellen erhöht. Der Turm nutzt die natürliche Kompression der Winde auf der Landenge von Guanarteme gezielt für eine hocheffiziente, passive Querlüftung.

Hybride Architektur: Gebäudetypologie mit hoher Nutzungsdichte, die funktionell unterschiedliche Programme (Wohnen, Büro, Gewerbe und öffentlichen Raum) in einem Bauvolumen bündelt, um Energieflüsse zu optimieren und das Verkehrsaufkommen zu senken.

Serie: Avantgardistische Bauwerke | jmhdezhdez.com

Credits und Dokumentation
Fotografien, Text und Redaktion: © José Miguel Hernández Hernández: Autor, technischer Redakteur und AECO-Berater
Pläne, Zeichnungen und Entwurfsskizzen des Projekts: © Ábalos & Herreros


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José Miguel Hernández Hernández

Internationaler Experte für die technische Analyse ikonischer und skulpturaler Architektur. Spezialist an der Schnittstelle von Ingenieurwesen, Ästhetik und Avantgarde. Autor der zweisprachigen Fachbücher Turning Torso – Santiago Calatrava und Berühmte Bauwerke / Famous Constructions.

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